Langzeit-, Wochen- und Tagesplanung

Die Langzeitplanung eignet sich vor allen für die klare Einteilung der Aufgaben für das kommende Jahr bzw. Semester. Es empfehlt
sich z.B. die Ziele für das kommende Semester aufzuschreiben um danach detailliert mit der Wochenplanung zu beginnen. Die allgemeine
Planung des Studiums dient einem groben Überblick. Es sind alle zu erbringende Leistungen wie Prüfungen, Seminare u.v.m. sowie auch
Praktika und Auslandssemester zu erfassen.

Für die Semesterplanung eignet sich besonders eine übersichtliche Tabelle, die jeweils Wochenziele (bestimmte Seitenzahl an Skripten
zu lesen) enthält. Wichtig ist in diese Phase eine gesunde Einschätzung der eigenen Kräfte, man soll sich also nicht zu viel zumuten.

Sinnvoll ist es, neben einer Langzeitplanung auch eine Wochen - und Tagesplanung vorzunehmen. Für die Wochenplanung eignet sich die
Anlehnung an Stundenplan, so kann man pro Semester unterschiedliche wochenspezifischen Aufgaben festlegen.

Für die Tagesplanung gilt folgende Regel: Ein schriftlich festgehaltener Zeitplan ist kontrollierbar und so auch konkreter. Folgende Fragen
müssen berücksichtigt werden: Was ist wichtig für heute? Was sind 3 wichtigsten Aufgaben, die heute erledigt werden müssen? Was steht
an in der nächste Zeit? Nachdem die Aufgaben feststehen, folgt ihre Bewertung (wie viel Zeit wird in Anspruch genommen usw.).
Faustregel: 60% der Zeit soll verplant werden, die restlichen 40% dienen unerwarteten Ereignissen.

Die Pausenzeiten gehören fest zu Arbeitszeiten dazu und sollen deswegen nach Regeln erfolgen. Es empfiehlt sich beim Wechsel zwischen
Lerninhalten eine Kurzpause von ca. 5 Min zu machen um Zusammenhänge „abzuspeichern."

Während einer intensiven Lernphase soll eine 15-20 Min. eine Zwischenpause gemacht werden, da die natürliche Ermüdungserscheinungen
auftreten können und die Lerneffizienz anfängt zu sinken. Nach max. 4 Stunden lernen braucht man eine Erholungspause, die ca. 1-2 Stunden
dauern kann.

Es ist zu bemerken, dass auch Lernen eine Frage des Trainings ist, so fällt einem 1 Stunde am Stück zu lernen anfangs viel schwerer als nach
einigen Wochen konstantes Lerntrainings.

 

 Lesen Sie weiter: Prüfungsvorbereitung